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Einstellungen

Das Einstellungs-Fenster (⌘,) hat fünfzehn Bereiche, links in einer Seitenleiste in vier Gruppen sortiert: Allgemein, Funk, Daten & Dienste und Werkzeuge. Jeder Bereich konfiguriert einen klar abgegrenzten Teil der App. Diese Seite ist der Hub — mehrere Bereiche (Station, CAT, Rotor, Lookup & Upload, Macros, Lizenz) haben in Tutorials eigene Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Seitenleiste statt Tab-Leiste ab 1.40.3

Bis 1.40.2 lagen die Bereiche in einer Tab-Leiste. Bei vierzehn Bereichen passte die nicht mehr ins Fenster — die letzten beiden rutschten in ein »-Menü, das sich nicht anklicken liess, und damit war ausgerechnet der Lizenz-Bereich unerreichbar. Die Seitenleiste kann nicht überlaufen: Sie scrollt.

BereichWofür
StationEigenes Rufzeichen, Locator, Kanton, App-Rufzeichen-Lizenz
OperatorenMehrere Operatoren an einer Station — Profile mit eigenem Call, Zugängen und Logbuch
DatenDatenordner-Pfad, POTA/SOTA/WWFF/BOTA/LLOTA/WCA/GMA-Datenbanken, SCP-Quellen
CATVerbindungsweg (USB / IC-705 WLAN / Netzwerk), TRX-Profil, Serial-Port, Baud, Hamlib-Subprocess-Status
RotorAntennenrotor via rotctld (USB / Netzwerk), 22 Modell-Profile, Kalibrierung, Spot-Klick-Tracking
QTH-LocatorHöhenmodell, Einheiten, Bewuchs-Zuschlag, Stützpunkte und Karten-Cache des QTH-Locator-Moduls
WinlinkWinlink-Konto (Passwort im Schlüsselbund), CMS-Server, Funk-Transporte (ARDOP/VARA), Signaturen
ClusterDXSpider-Knoten verwalten, Spotter-Radius
FreeDVFreeDV Reporter: Zuschauen oder sichtbar sein, Statusmeldung, Stationen in den DX-Cluster
Lookup & UploadQRZ, HamQTH, eQSL, Club Log, LoTW, Wavelog, HRDLOG — alles QSL-bezogene
Externe LoggerQSOs aus WSJT-X, JTDX, JS8Call, MSHV und N1MM per UDP ins Logbuch übernehmen
MacrosF1–F8 Contest-Macros (CW + SSB)
AlertsWatch-List für Cluster-Spots, macOS-Benachrichtigungen
DarstellungTheme-Auswahl, App-Sprache
LizenzLizenzschlüssel eingeben + aktivieren

Station

Hier definierst du wer du bist — alle anderen Module greifen darauf zurück.

Felder:

FeldBeschreibung
RufzeichenDein primäres Lizenz-Rufzeichen (z.B. HB9HJI). Wird in ADIF/Cabrillo-Exports als OPERATOR verwendet, dient als Substring-Master für die Pro-Log-Callsign-Validation
Locator6-stelliger Maidenhead-Locator (z.B. JN47PN). Quelle für Distanz-Berechnungen, History-Map-Heimat-Punkt, Cluster-Radius-Filter
KantonOptional — nur für CH-Calls. Wird bei Schweizer Conteste als HQ-Info exportiert

Pro-Log-Callsign

Im Logbuch kann jedes Log einen eigenen Station-Call halten (Portabel, Ausland, Club-Call). Der hier eingetragene Master-Call ist nur der Default und die Validation-Basis. Siehe Logbuch — Pro-Log-Callsign.


Operatoren

Teilen sich mehrere Funkamateure eine Station (Familie, Klubstation, Contest-Team), kann jede Person ein eigenes Profil haben. Ein Profil bündelt Identität, Zugänge und Logbuch — beim Umschalten zieht alles mit.

Nur für Mehr-Operator-Betrieb

Wer allein funkt, muss hier nichts tun: Es gibt automatisch ein Standardprofil aus deinen bestehenden Einstellungen. Der Tab und die Betriebs-Schnellwahl werden erst relevant, sobald du ein zweites Profil anlegst — das Verhalten für Einzel-Nutzer bleibt unverändert.

Ein Profil enthält:

BereichInhalt
IdentitätRufzeichen, Name, Locator, QTH
Lookupeigene QRZ- und HamQTH-Zugangsdaten
Uploadeigene Konten für QRZ-Logbook, LoTW, eQSL, Club Log, Wavelog, HRDLOG, POTA/SOTA/WWFF/BOTA
Logbuchdas dem Operator zugeordnete Standard-Logbuch

So funktioniert es:

  • Anlegen/Verwalten: Oben im Tab wählst du das aktive Profil und legst neue an — »Neu« startet mit leeren Zugängen (damit du nicht versehentlich deine Zugänge weitergibst), »Duplizieren« kopiert die aktuellen als Basis.
  • Standardprofil (⭐): Genau ein Profil ist das Standardprofil und nach jedem App-Start aktiv — so landest du verlässlich bei dir selbst, nie versehentlich in einem fremden Profil.
  • Umschalten im Betrieb: Sobald zwei Profile existieren, erscheint in der Logbuch-Leiste eine Schnellwahl (👥). Ein Klick wechselt Rufzeichen, alle Zugänge und öffnet das Logbuch des Operators.
  • Getrennte Logbücher: Beim Wechsel öffnet das dem Profil zugeordnete Log automatisch und stempelt QSOs mit dessen festem Rufzeichen — so bleiben Kontakte pro Person getrennt und Auto-Uploads gehen ans richtige Konto. Das Standardprofil übernimmt dein bisheriges Log; ein neues Gast-Profil bekommt automatisch ein frisches.

Zugänge pro Profil im Schlüsselbund ab 1.46

Die Zugangsdaten jedes Profils liegen als eigene Einträge im macOS-Schlüsselbund, nicht in der Einstellungsdatei. Löschst du ein Profil, verschwinden seine Zugänge mit.

Lizenz für mehrere Rufzeichen

Eine Lizenz kann mehrere Rufzeichen enthalten — jedes Profil mit einem davon läuft in der Vollversion. Für eine Mehr-Operator-Station also eine Lizenz mit allen Calls anfordern. Trägt ein Profil ein nicht abgedecktes Rufzeichen, weist ein Hinweis klar darauf hin (dieses Profil läuft dann im Demo-Modus).


Daten

Wo HAM-Tools seine Dateien ablegt — und welche Datenbanken es lädt.

Datenordner: Default ist ~/Documents/HAM-Tools/. Wechselbar via File-Picker. Auto-Migration vom Legacy-Pfad beim ersten Start. Enthält:

HAM-Tools/
├── Logs/       — .htlog SQLite-Dateien pro Logbuch
├── Cache/      — Spots, Callbook-Cache, Memories
├── Exports/    — ADIF (.adi) + Cabrillo (.cbr)
├── Backups/    — Auto-Backups vor riskanten Aktionen
└── Macros/     — SSB-Voice-Aufnahmen F1–F8

Datenbanken mit eigenem Lade-/Status-Indikator:

DBQuelleGröße
POTA-Parkspota.app~91k Einträge
SOTA-Gipfelsotadata.org.uk~181k Einträge
WWFF-Referenzenwwff.co + CSV-Import~68k Einträge
BOTA-ReferenzenCSV-Importwechselnd
LLOTA-SeenCSV-Import~6,5k Einträge
WCA-BurgenCSV-Import~20k Einträge
GMA-BergeCSV-Import~34k Einträge
SCP Master-Callssupercheckpartial.com + cdn.clublog.org~230k Calls

Jede DB hat Status-Pille (lädt / bereit / Fehler), Aktualisierungs-Button und Auto-Stale-Erinnerung nach 14 Tagen.

Einstellungen übertragen ab 1.46 — für den Umzug auf einen anderen Mac: »Exportieren …« packt sämtliche Einstellungen inklusive der Passwörter und API-Keys aus dem macOS-Schlüsselbund in eine .htsettings-Datei, verschlüsselt mit einer Passphrase deiner Wahl (AES-256, ohne Passphrase nicht wiederherstellbar). Auf dem Ziel-Mac »Importieren …«, App neu starten, fertig. Logbücher (.htlog) sind nicht enthalten — die kopierst du über den Datenordner oben.


CAT

Anbindung an deinen Transceiver via Hamlib — HAM-Tools bringt ein gebundeltes rigctld-Helper-Binary mit (Yaesu, Icom, Kenwood, Elecraft + ~200 weitere Modelle).

Verbindungsweg (Picker »Weg«, neu in 1.13.0):

WegFelder
USB (Serial)Standard — HAM-Tools startet einen eigenen rigctld am Serial-Port (Felder siehe unten)
IC-705 WLANRadio-IP, Benutzer, Passwort — Werte aus dem Radio-Menü Set → WLAN-Set → Fernsteuerung (Network User mit Administrator-Rechten). Direkte Verbindung ohne Zusatztool; Audio läuft nicht über HAM-Tools. CI-V-Adresse muss zur Radio-Einstellung passen (IC-705: 0xA4)
Netzwerk (rigctld)Host + Port eines bereits laufenden rigctld-Servers (z.B. wfview/kappanhang, oft Port 4533; Standard-rigctld: 4532)

Details + Tutorial: CAT → Verbindungswege und IC-705 über WLAN verbinden.

Felder (USB-Weg):

FeldBeschreibung
TRX-ProfilDropdown mit 31 kuratierten Profilen (trx-profiles.json) — wählt automatisch Rig-Modell-ID, Default-Baud und PTT-Modus. Das Hamlib-Backend kennt darüber hinaus ~200 weitere Modelle
Serial-Port/dev/cu.usbserial-* oder /dev/cu.SLAB_USBtoUART — auto-detektiert via Dropdown
Baud-Ratewird vom Profil vorbelegt, überschreibbar
CI-V-Adressenur für ICOM (z.B. 0x94 für IC-7300)
CAT teilenSchalter »rigctld für andere Programme offen halten« — hält den eingebauten Hamlib-Server lokal (127.0.0.1:4532) offen, sodass WSJT-X & Co. parallel dasselbe Radio nutzen. Mit WSJT-X-Konfig-Anzeige + Copy-Button und »Freigabe beenden«
Hamlib-StatusLive-Anzeige ob rigctld läuft + Verbindungs-Healthcheck

Was passiert nach erfolgreicher Verbindung:

  • Frequenz wird automatisch im Logger angezeigt + persistiert
  • Mode wird als Single-Source-of-Truth verwendet (RST-Defaults folgen, Cabrillo-Mismatch-Warnung)
  • Macros F1–F8 senden CW direkt über send_morse
  • ICOM Voice-Keyer (V1–V4) bzw. Yaesu (V1–V5) wird ausgelöst
  • Bei modernen Yaesu startet der TUNE-Knopf einen echten Tuner-Abgleich (separat von der TUN-an/aus-Pille)

CAT teilen mit WSJT-X

Details zum Parallelbetrieb mit WSJT-X/fldigi (Rig = Hamlib NET rigctl, 127.0.0.1:4532, PTT = CAT) stehen im Modul CAT → CAT teilen.

CAT-Tutorials

Schritt-für-Schritt-Inbetriebnahme mit USB-Kabel, Treiber-Check und Test-Ablauf: Tutorials → CAT-Inbetriebnahme. Für den IC-705 ohne Kabel: IC-705 über WLAN verbinden.


Rotor

Antennenrotor-Steuerung via Hamlib (rotctld) — HAM-Tools bringt ein gebundeltes rotctld-Helper-Binary mit (SPID, Yaesu GS-232, Hy-Gain, Green Heron, EA4TX, Prosistel, M2 u.a., dazu Satelliten-Az/El).

Verbindungsweg (Picker »Weg«):

WegFelder
USB (Serial)Standard — HAM-Tools startet einen eigenen rotctld am Serial-Port (Felder siehe unten). Loopback-only (127.0.0.1)
Netzwerk (rotctld)Host + Port eines bereits laufenden rotctld-Servers (Standard-Port 4533), z.B. ein Remote-Rotor im LAN

Felder (USB-Weg):

FeldBeschreibung
Rotor-ProfilHersteller + Modell aus 22 kuratierten Profilen (rotor-profiles.json) — wählt automatisch Hamlib-Rotor-Nr., Default-Baud, Serial-Parameter und Az/El-Fähigkeit
USB-Port/dev/cu.usbserial-* o.ä. — auto-detektiert via Dropdown (🔄 aktualisiert)
Baud / Datenbits / Stoppbits / Parität / Handshakevom Profil vorbelegt, überschreibbar
Nord-Offset / DrehbereichKalibrierung in Grad; Drehbereich z.B. 0–450 bei Überlapp
Elevation nutzennur bei Az/El-Modellen
Poll-Intervallwie oft der Live-Azimut gelesen wird (Standard 1000 ms)
Spot-Klick-TrackingSchalter »Beim Spot-Klick automatisch auf die Peilung drehen« — dreht die Antenne auf die Großkreis-Peilung zur DX-Station

Was passiert nach erfolgreicher Verbindung:

  • Live-Azimut auf der Kompass-Rose + manuelles Ziel per Slider/»Drehen«
  • »Stop« hält eine laufende Rotation sofort an
  • Bei aktivem Spot-Klick-Tracking dreht ein DX-Cluster-Spot-Klick die Antenne auf die Peilung (Quelle: eigener Station-Locator + DXCC-Standort des Spots)

Mehrere Rotor-Konfigurationen sind speicherbar (eine pro Rotor), Wechsel über den »Aktive Konfig«-Picker.

Rotor-Tutorial

Schritt-für-Schritt-Inbetriebnahme mit USB-Adapter, Treiber-Check, Kalibrierung und Spot-Klick: Tutorials → Rotor-Inbetriebnahme. Volle Modul-Doku inkl. Modell-Tabelle: Rotor / Antennensteuerung.


QTH-Locator ab 1.38

Einstellungen des QTH-Locator-Moduls — Sichtlinie, Höhenprofil und Karte. Vier Abschnitte:

Einheiten

FeldBeschreibung
Distanzkm oder Meilen
HöheMeter oder Fuss
LocatorStellenzahl des angezeigten Maidenhead-Locators (4 / 6 / 8 / 10)

Eigenes QTH — Locator und Stationsname kommen aus Einstellungen → Station und werden hier nur angezeigt. Ist dort kein Locator hinterlegt, springt die Heimat-Taste im Modul nirgendwohin.

Vorgaben für neue Stationen — Antennenhöhe und Band, mit denen eine neu gesetzte Station startet. Spart das Nachtippen bei jeder Strecke.

Rechnung

FeldBeschreibung
Stützpunkte64–512 Höhenabfragen je Strecke. Mehr Punkte zeichnen feineres Gelände, kosten aber Abfragen und Zeit
RefraktionStandard (k = 4/3) entspricht der üblichen Funkausbreitung; rein geometrisch (k = 1), Inversion (k = 2) und flache Erde (k = 0) sind zum Vergleichen da
BewuchszuschlagHöhenmodelle liefern den nackten Boden. Der Zuschlag rechnet Wald und Bebauung auf — er greift nur, wenn er im Profil eingeschaltet ist

Höhendaten — Quelle der Geländehöhen:

QuelleWofür
swisstopo (Schweiz)Das feinste für die Schweiz — der Säntis misst hier 2501 m statt 2399 m wie bei Copernicus (real 2502 m). Ausserhalb der Landesvermessung wird auf Open-Meteo zurückgefallen
Open-Meteo (90 m)Copernicus DEM, schnell, für lange Pfade angenehm
OpenTopoData (30 m)SRTM 30 m, feiner im Gelände, höchstens eine Anfrage pro Sekunde

Darunter steht, wie viele Höhenpunkte gespeichert sind, mit einem Knopf zum Leeren des Caches.

Karte — Grösse des Kachel-Caches und ein Knopf zum Leeren. Gespeicherte Kacheln bleiben ohne Verbindung sichtbar — und jede gespeicherte Kachel ist eine Anfrage weniger an einen ehrenamtlich betriebenen Server.


Konfiguration des Winlink-Moduls (E-Mail über Amateurfunk):

  • Station: Rufzeichen und Locator kommen automatisch aus dem Station-Tab; die Felder hier bleiben normalerweise leer. Ein Eintrag gilt nur für Winlink (z.B. HB9HJI/P für Portabel-Betrieb).
  • Winlink-Konto: Das Passwort wird ausschliesslich im macOS-Schlüsselbund gespeichert — nie in Dateien oder Einstellungen.
  • Verbindung (Telnet): CMS-Server und Port. «Produktion» ist server.winlink.org; der «Testserver» (cms-z.winlink.org) eignet sich für Verbindungstests, stellt aber nichts zu.
  • Funk: VARA / ARDOP / PTT über rigctld ab 1.34: Modem-Endpunkte und PTT. Beim integrierten ardopcf: Audio-Geräte (USB-Codec des Funkgeräts), PTT-Modus (CAT CI-V / RTS / rigctld / VOX), serieller Port, CI-V-Adresse und Baudrate. Details und Schritt-für-Schritt-Setup: Winlink-Modul → Funkbetrieb.
  • Sendepegel + Pegel-Assistent ab 1.40: Regler für die NF ans Funkgerät, dazu ein Assistent, der ihn per Zweiton gegen die ALC des Geräts einstellt — siehe Winlink-Modul → Sendepegel.
  • QRG nach der Sitzung zurückstellen ab 1.40.2: Aus (Vorgabe) bleibt das Funkgerät nach dem Austausch auf dem Kanal des Gateways stehen, damit der nächste Ruf ohne erneutes Umstimmen läuft — siehe Winlink-Modul → Nach der Sitzung stehen bleiben.
  • Gateway-Verzeichnis ab 1.39: Tagesabgleich ein/aus, Suchradius (300–3000 km), Stand der Liste und Sofort-Abruf. Die Liste kommt von den Winlink Web Services und wird höchstens einmal täglich geholt. Das Verzeichnis selbst öffnet ⌥⌘G — siehe Winlink-Modul → Gateway-Verzeichnis.
  • Signaturen ab 1.34: Signaturen anlegen und eine Standard-Signatur wählen — sie wird in jede neue Nachricht eingefügt.

Die Winlink-Daten (Nachrichten als .b2f-Dateien, Session-Logs) liegen im Datenordner unter HAM-Tools/Winlink/.

Cluster

DX-Cluster-Knoten verwalten. Mehrere Knoten parallel aktivierbar.

Pro Knoten:

FeldBeispiel
NameDXSpider Funkwelt
Hostdxspider.funkwelt.net
Port7300
AktivToggle (mehrere Knoten gleichzeitig möglich)

Vorbelegte Knoten: Funkwelt, HB9W, DB0ERF, DX.OE5TXF, ON0ANT, VE7CC.

Spotter-Radius-Filter: Spots werden nach Distanz vom eigenen QTH gefiltert (Haversine-Formel, basierend auf Station-Locator).


FreeDV ab 1.47

Anbindung an FreeDV Reporter (qso.freedv.org) für das FreeDV-Modul.

EinstellungWirkung
Beim Öffnen des FreeDV-Moduls automatisch verbindenVerbindung startet, sobald das Modul offen ist
Anmeldung: Nur zuschauen / Als Station sichtbarZuschauen braucht kein Rufzeichen; sichtbar meldet Rufzeichen, Locator und Frequenz an den Reporter
Statusmeldungbis 80 Zeichen Freitext neben deinem Rufzeichen, nur im Modus «sichtbar»
Online-Stationen als Spots in den DX-Cluster übernehmenStationen und Hörmeldungen erscheinen mit Quelle FreeDV in Spot-Liste, Bandmap und Weltkarte

Rufzeichen und Locator kommen aus Station; für «Als Station sichtbar» müssen beide gesetzt sein, sonst bleibt es beim Zuschauen.

Lookup & Upload

Der mit Abstand dichteste Tab: alle QSL- und Callbook-Services an einer Stelle. Sub-Picker zur Service-Auswahl, Master-Schalter für Real-Time-Upload.

Callbook-Lookup

FeldBeschreibung
Primary ServiceQRZ.com oder HamQTH.com — zuerst gefragt
Secondary (Fallback)Optional zweiter Service, falls Primary keinen Treffer hat
Auto-Lookup beim TABNach Eingabe des Calls + TAB werden Name/QTH/Locator etc. automatisch geholt
Felder ergänzen10 Toggles: Name, QTH, Locator, Country, DXCC, CQ-Zone, ITU-Zone, IOTA, State, County — du wählst was übernommen wird

Cache: 30 Tage, lokal in Cache/callbook-cache.json.

Upload-Services

Master-Schalter »Real-Time-Upload« ganz oben — wenn aus, sind ALLE Auto-Uploads pausiert (Reise-Mode).

ServiceWas es tut
QRZ.comAuto-Upload pro QSO + Confirmation-Sync (»QRZ-Bestätigungen abrufen« im QSL-Tab)
eQSL.ccForm-POST mit Nickname-Override pro Log, Status-Pille in Tabelle
Club Logrealtime.php mit Firewall-Schutz (Auto-Pause nach Burst)
LoTW (tqsl)Subprocess-Upload via lokales tqsl-Binary, Confirmation-Sync via LoTW-Report-Download
WavelogEchtzeit-Upload an selbst- oder DARC-gehostete Instanzen; »Verbindung testen« lädt die Stations-Profile vom Server, API-Key im Schlüsselbund; einziger Dienst, der auch Contest-/Outdoor-Logs überträgt
HRDLOG.net ab 1.46Auto-Upload pro QSO via Upload-Code (aus deinem HRDLOG-Profil); Backfill per Rechtsklick in der QSO-Tabelle, eigene Statusspalte. In Erprobung

Pro Service: API-Key/Username/Password + Auto-Upload-Toggle + »QSL via X gesendet«-Auto-Mark. Passwörter und Keys liegen seit 1.46 im macOS-Schlüsselbund statt in den Einstellungs-Dateien — bestehende Werte wandern beim ersten Start automatisch dorthin.

LoTW-Spezial

FeldErklärung
tqsl-BinaryDefault /Applications/Tqsl.app/Contents/MacOS/tqsl. Auto-Detection beim ersten Start. Button »📁 Suchen…« rechts daneben öffnet einen Finder-Picker — du klickst einfach Tqsl.app an, HAM-Tools extrahiert den Binary-Pfad automatisch (auch wenn die App woanders als in /Programme liegt oder per Homebrew installiert wurde)
Station-LocationDropdown aus ~/.tqsl/station_data.xml (tqsl 2.5+) und ~/Library/Application Support/TrustedQSL/station_data.xml (ältere tqsl). Picker zeigt deine in tqsl-GUI angelegten Locations

LoTW-Tutorial

Komplette Pipeline (TQSL.app installieren, Station-Location in tqsl-GUI anlegen, Zertifikat einrichten, ersten Upload in HAM-Tools): Tutorials → LoTW-Pipeline.


Externe Logger

Andere Programme loggen in HAM-Tools hinein: WSJT-X, JTDX, JS8Call, MSHV und N1MM Logger+ schicken jedes geloggte QSO per UDP, HAM-Tools lauscht auf dem eingestellten Port und trägt es ins aktive Logbuch ein — inklusive Log-Typ-Feldern (POTA-Park, Contest-Exchange …). Das ist der Weg, FT8- und FT4-QSOs ohne Abtippen ins Log zu bekommen.

Jeder Eintrag ist ein Listener mit Port und Protokoll. Mehrere laufen parallel, solange die Ports verschieden sind.

ProtokollStandard-PortWas ankommt
WSJT-X / JTDX / JS8Call / MSHV / FreeDV GUI2237 (JS8Call 2242, MSHV 2333)Geloggte QSOs, Status, Decodes
N1MM Logger+ (Contest)12060QSOs (ContactInfo) und Spots — die landen im DX-Cluster-Stream

So einrichten:

  • WSJT-X / JTDX: Datei → Einstellungen → Berichten → UDP-Server 127.0.0.1, Port wie in HAM-Tools, «QSO-Mitteilungen weiterleiten» an. JS8Call hat denselben Dialog, MSHV die Option unter UDP-Broadcast-Settings mit Logged-QSO-Broadcast.
  • FreeDV GUI: Tools → Options → ReportingEnable QSO Logging, Host 127.0.0.1, Port 2237 — läuft über dieselbe Bridge wie WSJT-X. QSOs kommen als DIGITALVOICE mit Submode FREEDV an.
  • N1MM: Config → Configure Ports → Broadcast DataContacts und Spots ankreuzen, Ziel 127.0.0.1:12060.
  • Laufen WSJT-X und MSHV gleichzeitig, brauchen sie verschiedene Ports, sonst gehen Datagramme verloren.

Die Status-Pille pro Listener zeigt lauscht / verbunden (mit Datagramm-Zähler und Programmversion) / Fehler. Ein Badge in der Logbuch-Leiste spiegelt den Zustand.

Komfort für die WSJT-X-Familie (gilt app-weit):

SchalterWirkung
Aktives Rufzeichen ins QSO-Fenster übernehmenDoppelklick auf eine Station in WSJT-X zeigt sofort Call, Name, QTH und QRZ-Bild im Eingabe-Panel
Geloggte QSOs im Eingabefenster bestätigenNach jedem via WSJT-X geloggten QSO erscheint der Partner mit Callbook-Lookup und »✓ geloggt«-Banner
FT8/FT4-Spots in WSJT-X markierenKlick auf einen FT8/FT4-Spot im DX-Cluster hebt das Rufzeichen im Band-Activity-Fenster farbig hervor
Spot-Klick startet Anruf in WSJT-XHat WSJT-X die Station kürzlich decodiert, wirkt der Spot-Klick wie ein Doppelklick auf die Decode-Zeile (braucht in WSJT-X «UDP-Anfragen annehmen»)

Nur Empfang

HAM-Tools sendet selbst keine QSOs per UDP an andere Logger. Für den Datenaustausch in die Gegenrichtung nutzt du den ADIF-Export.


Macros

F1–F8 Contest-Macros (siehe Contest-Macros & Voice-Keyer). Acht Slots, je mit Label + CW-Text + optionaler SSB-Aufnahme.

Pro Slot:

FeldBeschreibung
LabelKurzer Anzeigename auf dem Button (z.B. CQ, 5NN, TU)
CW-TextTemplate mit Variablen {MyCall}, {TheirCall}, {Snt}, {Rcv}, {Cnt}, {Exch}
SSB-AufnahmeLive-Aufnahme via Mikrofon, AAC/m4a-Datei in Macros/Contest/. Vorhören ohne PTT, Lösch-Button

Werks-Belegung (N1MM-Style): CQ · Exch · TU · MyCall · HisCall · ? · 5NN · AGN.

Mode-Auto-Erkennung: Beim Drücken eines Macro-Buttons schaut HAM-Tools auf radio.hamlibMode — CW → Hamlib send_morse, SSB → AVAudioPlayer mit PTT-Toggling.

Macros-Tutorial

Setup-Walkthrough mit eigener Mikrofon-Aufnahme + TRX-Voice-Keyer: Tutorials → Contest mit Macros.


Alerts

Watch-List für Cluster-Spots. Wenn ein Spot ein Prefix oder Rufzeichen aus der Liste matched, gibt's eine macOS-Benachrichtigung plus ★-Markierung in der Spot-Liste.

FeldBeschreibung
Watch-EinträgeListe von Prefixen (DL, K1) oder vollen Calls (K1AA)
DXCC-FilterOptional zusätzliche DXCC-Auswahl (z.B. nur Most-Wanted-DXCC)
macOS-NotificationsToggle — System-Notifications aktivieren, Permission wird beim ersten Aktivieren gefragt

Darstellung

Optik + Sprache der App.

Theme (V1.9.1):

ThemeCharakter
HAM StyleDefault, ham-grün auf Anthrazit
Darkklassisches macOS-Dunkel
Ham ClassicBeige/Gold, Retro-Funk-Optik
MatrixSchwarz mit Matrix-Grün (#00FF41) und Cyan-Akzenten

Sprache: System / Deutsch / English. Effekt wird live übernommen, kein Neustart nötig.


Lizenz

Lizenzschlüssel-Verwaltung. HAM-Tools nutzt Ed25519-signierte Lizenzen — der Public-Key ist in der App eingebacken, der Private-Key liegt nur beim Autor (siehe Lizenz aktivieren).

AktionWofür
Schlüssel einfügenAus E-Mail kopieren, hier einsetzen, Aktivieren klicken
Aktivierungs-StatusZeigt Lizenz-Inhaber + Ablaufdatum (falls zeitlich begrenzt)
ResetLöscht den aktuellen Schlüssel, App geht in Demo-Modus
Übersprungenes UpdateUnter App-Info (seit 1.14.1): zeigt eine mit „Diese Version überspringen" weggeklickte Version + »Zurücksetzen«-Button — danach wird sie beim nächsten Check wieder angeboten

Demo-Modus

Ohne aktivierten Schlüssel laufen einige Pro-Features (Auto-Upload an QSL-Services, Bulk-Operationen, Voice-Keyer-Aufnahme) eingeschränkt oder gar nicht. Details siehe Lizenz aktivieren.


Wo werden die Einstellungen gespeichert?

Alle Einstellungen leben in UserDefaults unter ~/Library/Preferences/com.hb9hji.hamrechner.plist. Sämtliche Passwörter und API-Keys (QRZ, HamQTH, LoTW, eQSL, Club Log, Wavelog, HRDLOG, QRZ-Logbook, POTA/SOTA/WWFF/BOTA, Winlink) liegen seit 1.46 im macOS-Schlüsselbund — in der Plist steht keines mehr.

Wenn du auf einen neuen Mac umziehst:

  1. Einstellungen exportieren: Einstellungen → Daten → Einstellungen übertragen → Exportieren … — die .htsettings-Datei enthält alle Einstellungen samt Zugängen aus dem Schlüsselbund, verschlüsselt mit deiner Passphrase
  2. Datenordner (~/Documents/HAM-Tools/) kopieren — enthält Logbücher, Caches, Macros
  3. Auf dem neuen Mac HAM-Tools installieren, Importieren … mit der .htsettings-Datei, App neu starten
  4. CAT-Profile prüfen, falls Serial-Port-Namen abweichen

Plist kopieren reicht nicht mehr

Vor 1.46 genügte es, die Plist zu kopieren und Passwörter neu einzugeben. Seit die Zugänge im Schlüsselbund liegen, wandern sie nur noch über den Export mit — eine kopierte Plist bringt eine App ohne Zugänge.

HAM-Tools © HB9HJI · Funkwelt