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Lizenz aktivieren ​

HAM-Tools nutzt ein Offline-Lizenz-System (Ed25519-signiert). Kein Server-Check, kein Online-Zwang nach der Aktivierung.

Während der Beta kostenlos

Solange HAM-Tools als Beta läuft, gibt es die Lizenz kostenlos — einfach per Mail anfragen (siehe unten). Das Modell weiter unten beschreibt, wie Lizenz und Update-Frist technisch funktionieren.

Lizenz anfragen ​

Eine kurze Mail an hb9hji@funkwelt.net mit:

  • Name
  • Rufzeichen (1–3 Stück möglich, wenn du mehrere hast)
  • Optional: woher du HAM-Tools kennst

In der App geht das auch unter Einstellungen → Lizenz → Lizenz anfragen → «Mail öffnen». Ist kein Mailprogramm eingerichtet, steht der Anfragetext darunter zum Kopieren bereit.

Du bekommst per Antwort einen ~300-Zeichen-Lizenz-String im Format:

ham1.eyJjYWxscy...Q.SGVsbG8...4

Lizenz einspielen ​

  1. Cmd+, → Lizenz-Tab
  2. Lizenz-String ins Textfeld einfügen (Cmd+V oder Button "Aus Zwischenablage einfügen")
  3. "Lizenz übernehmen" klicken
  4. Status sollte direkt auf "Vollversion aktiv" springen (grün)

Zeilenumbrüche, die ein Mailprogramm in den String einfügt, werden beim Einfügen entfernt. Ist der String ungültig, meldet die App «Nicht akzeptiert … — die bisherige Lizenz bleibt erhalten.» und speichert nichts

ab 1.55.

Modell: Lifetime mit 12 Monaten Updates ​

  • Einmal-Kauf — die Lizenz läuft technisch nie ab
  • Updates für 12 Monate inkludiert ab Ausstellungs-Datum
  • Alte App-Versionen bleiben mit der ursprünglichen Lizenz lebenslang voll funktionsfähig
  • Für Versionen jenseits der Update-Frist: Verlängerung anfragen (günstiger als Neukauf)

TIP

Die App prüft beim Start, ob das Build-Datum der aktuellen App-Version vor dem updates_until-Datum deiner Lizenz liegt. Wenn ja → Vollmodus. Wenn nein → Demo-Modus mit Hinweis auf Update-Verlängerung.

Demo-Modus ​

Ohne gültige Lizenz:

  • 50 neu geloggte QSOs kumulativ in allen Logs zusammen (der Zähler läuft über alle Logs und wird durch Löschen nicht zurückgesetzt)
  • Danach kein neues Loggen: vorhandene QSOs bleiben lesbar, bearbeitbar und exportierbar (ADIF, Cabrillo). Ein QSO über der Grenze wird nicht still verworfen: Das Logbuch zeigt «Demo-Grenze erreicht», QSOs aus WSJT-X & Co. melden sich per Systemmitteilung
  • ADIF-Import bleibt unbegrenzt — bestehende Logs lassen sich auch im Demo-Modus vollständig übernehmen
  • Banner oben in der App zeigt jederzeit den Stand

Mehrere Macs ​

Du kannst eine Lizenz auf mehreren Macs verwenden, wenn alle dasselbe Callsign nutzen. Das Lizenz-Modell prüft das Callsign der App-Settings gegen die in der Lizenz hinterlegten 1–3 Rufzeichen.

Probleme? ​

FehlerBedeutung
"Signatur ungültig"Lizenz wurde verkürzt beim Kopieren oder ist von einem anderen Build-Schlüsselpaar
"Call passt nicht zur Lizenz"Das in Einstellungen → Station eingetragene Callsign ist nicht in der Lizenz hinterlegt — oder es ist noch gar keines eingetragen (dann läuft die App trotz Lizenz im Demo-Modus)
"Update-Verlängerung nötig"App-Version wurde nach dem updates_until-Datum gebaut — entweder ältere App-Version installieren oder Verlängerung anfragen

Bug melden → oder Mail an hb9hji@funkwelt.net.

Fremdkomponenten ab 1.41 ​

HAM-Tools selbst ist proprietär, liefert aber sechs eigenständige Hilfsprogramme mit. Sie laufen als eigene Prozesse — HAM-Tools ruft sie über Kommandozeile, Dateien oder Netzwerk auf und bindet ihren Code nicht in die App ein.

KomponenteWofürLizenz
ardopcf (Fork von pflarue/ardop 1.0.4.1.3)ARDOP-Modem für Winlink über FunkMIT
rigctld und rotctld aus Hamlib 4.7.1CAT-Steuerung und RotorGPL-2.0-or-later (Programme), LGPL-2.1-or-later (Bibliothek)
nec2c 1.3 von Neoklis Kyriazis 5B4AZRechenkern des Antennen-Simulatorssiehe unten
wsprd aus WSJT-X (K9AN, K1JT, KA9Q), mit FFTW 3.3.10WSPR-DecoderGPLv3
rade_helper über die rade_c-Bibliothek (FreeDV-Projekt) und OpusRADE-Decoder für FreeDVBSD-2-Clause (rade_c, rade_helper), BSD-3-Clause (Opus)

Dazu kommt eine Bibliothek, die in die App einkompiliert ist: ft8_lib von Kārlis Goba (MIT) für das FT8/FT4-Modul — Packen der Nachrichten, LDPC und Decoder. Unser Stand enthält einen kleinen Patch (RR73 wie in WSJT-X kodiert); Commit, Prüfsummen und der Patch sind in ft8_lib-SOURCES.txt im Lizenzordner der App festgehalten.

Übersicht und vollständige Lizenztexte stehen in der App unter Einstellungen → Lizenz → Fremdkomponenten; die Texte liegen im App-Bundle, also auch offline.

nec2c: zwei Lizenzangaben im selben Paket

Der Autor schreibt im README, Abschnitt 7: «nec2c is Public Domain, same as the original FORTRAN source» — mit der Bitte, abgeleitete Software offen zu halten. Dem Paket liegt aber zusätzlich eine COPYING mit der GPLv3 bei, während die Quelldateien keine GPL-Kopfzeilen tragen. Beide Dateien werden unverändert mitgeliefert. Der zugrunde liegende NEC2-FORTRAN-Code stammt aus dem Lawrence Livermore National Laboratory und ist als Arbeit im US-Regierungsauftrag gemeinfrei.

ardopcf, rigctld/rotctld und nec2c sind unveränderte Builds der öffentlichen Quellen. rade_helper ist ein kleines eigenes Programm, das die unveränderte rade_c-Bibliothek und ein Opus mit den Patches aus dem rade_c-Repository statisch einbindet. Der wsprd-Build ersetzt die optionale OSD-Tiefendekodierung (Fortran, per Vorgabe abgeschaltet) durch einen Stub. Die Build-Skripte im Projekt dokumentieren Version, Tag, Prüfsumme, Konfigurationsschalter und den Stub-Quelltext. Wer den Quelltext zu einer ausgelieferten Fassung möchte, bekommt ihn auf Anfrage an hb9hji@funkwelt.net.

HAM-Tools © HB9HJI · Funkwelt