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DX-Cluster ​

Kartenansicht ab 1.53.0 ​

Unter Logbuch → DXClusters → Karte wählst Du zwischen Klassisch und MapLibre · Prototyp. In MapLibre bietet Grundkarte die lokale Weltkarte oder die Strassenkarte. Letztere lädt Kartenkacheln von OpenFreeMap und benötigt Internet, aber keinen API-Schlüssel. Bei Ladefehlern erscheint die Offline-Weltkarte mit Erneut laden. Die Quellenangabe bleibt auf der Karte sichtbar.

QTH, Weltansicht, Globus, Zeitfilter, Grayline und CQ-/ITU-Grenzen stehen bereit. Klicke auf eine Spotgruppe, um einen einzelnen Spot auszuwählen; die Auswahl wird mit der klassischen Ansicht geteilt. Ein Kartenklick sendet nicht und verstellt keine TRX-Frequenz. Locator-Gitter, Spotter-Linien und Zonennummern bleiben vorerst der klassischen Ansicht vorbehalten. Satellitenbilder sind nicht enthalten.

Beide Ansichten zeichnen zum ausgewählten Spot eine gestrichelte Grosskreis-Linie vom eigenen QTH in der Mode-Farbe, mit der Distanz an der Linienmitte; die Infoleiste nennt Distanz und Peilung. Beides ist eine Näherung zum Zentrum des DX-Landes und darum mit «~» markiert, nur POTA-Spots tragen echte Koordinaten. Ohne QTH-Locator in den Einstellungen gibt es keine Linie.

HAM-Tools verbindet sich beim App-Start mit dem eigenen DXSpider-Cluster dxspider.funkwelt.net:7300 und ergänzt die Telnet-Spots um programm-spezifische Live-Feeds:

  • POTA-Spots aus api.pota.app/spot/activator (alle 60 s)
  • SOTA-Spots aus api2.sota.org.uk (alle 60 s)
  • WWFF-Spots aus dem Cluster-Stream (Pattern-Match auf XXFF-NNNN)
  • BOTA-Spots aus api.wwbota.org/spots/ (alle 60 s) ab 1.56, dazu weiterhin aus dem Cluster-Stream (Pattern + DB-Match). QRT-Meldungen erscheinen nicht als Spot; das Häkchen BOTA in der Quellenleiste blendet die Quelle aus.

Welcher Feed im unteren Tab sichtbar ist, hängt vom aktiven Log ab: Standard-Log → klassischer DX-Cluster, POTA-Log → POTA-Feed, SOTA-Log → SOTA-Feed usw.

Bedienung im Logbuch ab 1.52.0 ​

Öffne Logbuch → DXClusters. Das frühere eigenständige Modul ist entfernt; diese Hilfe beschreibt die weiterhin vorhandenen Cluster-Funktionen. Separate Fenster findest Du im Menü Fenster.

DXClusters hat die Unterreiter Spots, Karte, Bandmap und Spot-Statistik, im Standard-DX-Log zusätzlich DXpeditions ab 1.55. Alle zeigen dieselben gefilterten Spots, im Contest also nur Contest-Bänder und -Modes. Die früheren Hauptreiter «Map» und «Bands» gibt es nicht mehr. In der Bandmap erhalten Spots, für die keine Beschriftungsebene frei ist, nur einen Punkt; die Achsenzeile nennt deren Anzahl, und ein angeklickter Spot zeigt sein Rufzeichen. Die Legende steht in der Info-Leiste.

Im Logbuch sind Knotenwahl, Alarmzähler mit Quittierung und Leeren mit Bestätigung erreichbar. Im Bandmenü schaltet Band folgt TRX die automatische Bandwahl ein; solange sie aktiv ist, ist die manuelle Bandwahl gesperrt. 6 m und 4 m bleiben auch ohne Spots auswählbar.

Der Radius filtert Spotter innerhalb der gewählten Entfernung vom eigenen Stations-QTH, nicht die DX-Stationen. Wähle Alle, 500/1000/2500/5000 km oder eine positive ganze Kilometerzahl. Unbekannte Spotter-Positionen bleiben enthalten; ohne gültiges QTH erscheint ein Hinweis und der Radius wirkt nicht. Zurücksetzen löscht auch Radius und Bandfolge. Bei schmalen Fenstern lässt sich die Filterleiste horizontal scrollen.

Spot-Statistik zählt alle empfangenen Spots unabhängig von den Filtern und ist auch im Contest-Cluster verfügbar. Die QSO-Statistik wertet weiterhin Deine QSOs aus. Die Propagationsampel ist im Standard-DX-Log immer aktiv; Contest-Markierungen bleiben unverändert.

Das Info-Symbol neben FreeDV zeigt Verbindung und Spotübernahme und bietet deren Bedienung. Der Quellenhaken allein verbindet den Reporter nicht. Neue FreeDV-Spots verwenden DIGITALVOICE: Ein SSB-Filter kann sie daher ausblenden. Bei deaktivierter POTA-Quelle bleibt das POTA-Häkchen gesperrt; aktiviere die Quelle unter Einstellungen → Cluster. Keine passenden Spots weist auf Filter hin, Noch keine Spots auf eine leere Ausgangsliste.

ATNO-Live-Markierung 🆕 ​

Neu in 1.8.9

Pro Spot im DX-Cluster zeigt eine farbige Pille direkt links vom Rufzeichen, ob das DXCC-Country/Band/Mode für dich noch interessant ist:

  • 🔴 ATNO — All Time New One: DXCC-Country noch nie gearbeitet
  • 🟠 NEW BAND — Country schon gearbeitet, aber nicht auf diesem Band
  • 🟡 NEW MODE — Country+Band schon, aber nicht in diesem Mode
  • keine Pille — schon vollständig gearbeitet

Die Worked-Sets werden live aus dem DXCCAccumulator abgeleitet, der ohnehin pro Log läuft — kein zusätzlicher Scan, der Lookup ist O(1) pro Spot. Update passiert sofort nach jedem geloggten QSO.

Nur im Standard-DX-Log

ATNO ist im Standard-DX-Log und im DX-Cluster-Pop-up aktiv. Im Contest dominiert die Dupe/Mult-Färbung (rot = Dupe, grün = neuer Multiplier). In den Outdoor-Programmen zeigt der jeweilige Spots-Tab seine eigene Ref-Match-Logik (P2P/S2S/R2R/B2B).

DXpedition-Alerts 🆕 ​

Neu in 1.12.1

Der DXpeditions-Tab im DX-Cluster zeigt die NG3K-ADXO-Liste (Announced DX Operations) mit rund 40 aktiven und geplanten DXpeditionen — Call, DXCC, Zeitfenster, Bänder, Quelle.

  • Pro Eintrag aktivierbar: Toggle in der Liste — nur überwachte Expeditionen lösen Alerts aus
  • macOS-Benachrichtigung, sobald eine überwachte DXpedition innerhalb ihres QRV-Fensters im Cluster gespottet wird
  • ✈-Markierung: Spots überwachter DXpeditionen bekommen ein cyanfarbenes Flugzeug-Symbol in der Spot-Liste und im Logbuch-DX-Tab — du siehst auf einen Blick, dass gerade eine Expedition auf dem Band ist
  • Präfix-Matching: 5Z4 fängt auch 5Z4/MM0ZBH oder 5Z4VJ — Operator- Varianten gehen nicht verloren. Ein vollständiges Rufzeichen in der Liste (z. B. H49A) trifft nur exakt oder portabel (H49A/P), nicht mehr H49ABC ab 1.57
  • Liefert der Feed eine Fehlerseite oder unvollständiges XML, bleibt die letzte gültige Liste stehen und der Tab zeigt den Fehlerab 1.57
  • Cooldown gegen Pile-up-Spam: dieselbe Expedition löst nicht bei jedem der zig Folge-Spots erneut eine Notification aus

Bandplan-Live-Awareness in QSO-Forms 🆕 ​

Neu in 1.8.9

In allen QSO-Forms (DX, Contest und allen Outdoor-Programmen) zeigt eine Pille in der Status-Bar sofort beim Loggen, ob Frequenz + Mode IARU-R1-konform sind.

  • 🟢 im Band — Sub-Segment passt zum Mode (z.B. SSB im SSB-Bereich)
  • 🟠 falsches Subsegment — z.B. SSB im CW-Bereich, FT8 ausserhalb des Digi-Subsegments
  • 🔴 ausserhalb Amateurfunkband — Frequenz liegt komplett ausserhalb aller bekannten Bänder

Datenquelle ist die mitgelieferte bandplan.json (22 Bänder + Sub- Segmente). Die Mode-Compatibility-Tabelle ist tolerant — „alle Sendearten"-Subsegmente lassen alles durch. Reagiert live auf CAT-Frequenzwechsel.

Spalten & Filter ​

Die Spot-Tabelle zeigt standardmässig: ATNO-Pille · Spotter · Call · Frequenz · Band · Mode · Comment · Alter. Spalten sind reorder- und ausblendbar per Header-Rechtsklick oder den „Spalten"-Button in der Toolbar (mit Reset).

Filter:

  • Watchlist: bevorzugte Calls werden gelb markiert und können optional nach oben gepinnt werden
  • Award-Modes: zeigt nur Spots in Modes, die du in den Award-Settings aktiv hast (z.B. nur CW + Digi)
  • Contest-Modus: bei einem Contest-Log wird die Spot-Liste automatisch auf Contest-Bänder + Mode-Kategorie eingeschränkt
  • Band folgt TRX (Band-Filter-Menü, opt-in): der Bandfilter folgt automatisch der Frequenz des Funkgeräts. Ein Bandwechsel — auch über WSJT-X via geteiltem rigctld (siehe CAT → CAT teilen) — zieht Spot-Liste, Weltkarte und Logbuch-Filter mit. Solange aktiv, ist die manuelle Band-Auswahl gesperrt und ein Antennen-Symbol zeigt den TRX-Modus an.

Aktionen pro Spot ​

  • Einfach-Klick → markiert den Spot auf der Weltkarte: beim Wechsel auf den Karten-Tab ist er hervorgehoben und zentriert. Die Auswahl ist mit dem Logbuch geteilt und bidirektional — ein Klick auf einen Pin in der Karte markiert umgekehrt die Zeile in der Liste.
  • Doppelklick → Call + Frequenz + Mode ins Logbuch-Eingabe-Panel, CAT springt mit (falls verbunden)
  • Rechtsklick → Context-Menü mit „Ins Logbuch eintragen" / „Auf Watchlist setzen" / „QRZ.com öffnen"
  • ★ vor dem Call → Spot ist auf der Watchlist

Spot-Klick wechselt nicht zwangsweise vom DXClusters-Tab in den Log-Sub-Tab — du bleibst, wo du bist (Fix aus 1.8.4).

Die Weltkarte: eigener Atlas mit Ham-Overlays 🆕 ​

Neu in 1.32 / 1.32.1

HAM-Tools zeichnet die DX-Weltkarte (und die Grayline-Karte) selbst — Apple MapKit kann prinzipbedingt nie die ganze Welt zeigen.

  • Vollwelt-Zoom: Rauszoomen bis die komplette Welt im Bild ist — Scrollrad, Pinch oder der «Welt»-Button in der Karten-Toolbar. Die Karte läuft nahtlos über die Datumsgrenze.
  • Atlas-Optik in drei Detail-Stufen: Weltsicht mit schlanken Länderumrissen; beim Reinzoomen kommen 242 Länder mit Grenzen, Seen und Flüssen, darunter die Schweizer Seen; Städte erscheinen rangweise nach Zoom (Hauptstädte zuerst). Kartendaten: Natural Earth (public domain).
  • Ham-Overlays über das Overlays-Menü in der Toolbar:
    • Maidenhead-Locator-Gitter in drei Stufen passend zum Zoom — Felder (JN), Squares (JN47) und beim tiefen Reinzoomen Subsquares (JN47pn). Beschriftung als dezentes Wasserzeichen hinter den Spots.
    • CQ-Zonen (40, orange) und ITU-Zonen (90, cyan) mit Grenzlinien und Zonen-Nummern.
  • Grayline: Tag-/Nacht-Grenze mit Sonnenstand — die klassische Ansicht für Greyline-DX, als eigenes Karten-Overlay bzw. in der Grayline-Karte.
  • Spot-Rufzeichen behalten Vorrang: Karten-Beschriftung weicht den Calls aus, statt sie zu überdrucken.

Status in der Top-Bar 🆕 ​

Neu in 1.10.9

Neben dem Akku-Symbol in der Logbuch-Top-Bar zeigen zwei Pillen den Verbindungsstatus: eine Internet-Pille (WLAN / LAN / Mobil / Offline) und eine Cluster-Pille (grün = verbunden, gelb = im Aufbau, rot = Fehler, grau = getrennt; Tooltip mit Pool-Zählung »N/M«). Ist der Mac offline, wird die Cluster-Pille ausgegraut.

Karten-Fenster ab 1.57 ​

Die Cluster-Karte gibt es auch als eigenes Fenster — für den Zweitmonitor, während das Logbuch im Hauptfenster bleibt. Öffnen über Fenster → DX-Karten-Fenster (⇧⌘M) oder den Knopf Als Fenster öffnen oben im Karten-Reiter. Das Fenster zeigt dieselben Spots wie das DX-Cluster-Fenster, teilt die Auswahl mit der Spot-Liste und den Renderer-Schalter (Klassisch / MapLibre) mit dem Karten-Reiter. Es gibt es nur einmal; ein erneuter Aufruf holt es nach vorn.

Bandmap-Pop-up ​

Pro Band kannst du eine eigene Bandmap als Pop-up-Fenster öffnen (neu in 1.8.5). Mehrere parallel auf einem Zweitmonitor möglich — ideal beim Contest oder bei DX-Pile-Ups, wo du gleichzeitig 20 m und 40 m im Blick haben willst. Menü Fenster → Neue Bandmap und die Schnellwahl bieten alle 14 Bänder bis 70 cm.

Konfiguration ​

Einstellungen → Cluster:

  • Multi-Node-Setup (mehrere DX-Cluster-Verbindungen parallel; maximal drei gleichzeitig aktiv — Spots aller aktiven Quellen werden dedupliziert in einer Liste zusammengeführt)
  • Eigene Cluster-URLs ergänzen (Hostname:Port + Login-Call). Der Port muss eine ganze Zahl von 1 bis 65535 sein, sonst bleibt «Speichern» gesperrt; Leerzeichen um den Host werden entfernt.
  • Cluster-Befehle und eigene Spots gehen an einen verbundenen aktiven Knoten. Spot senden prüft die Frequenz (positive Zahl in kHz).
  • Status-Anzeige + Re-Connect-Button pro Node
  • Externe Spot-Quellen: Toggles für SOTA-/POTA-/WWFF-/BOTA-Fetching — ausgeschaltet wird gar nicht gepollt (spart Akku im Feld)

HAM-Tools © HB9HJI · Funkwelt